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Schlagwort-Archive: Facebook

Früher drohte der beschummelte Bürger dem arglistigen Großkonzern mit einem Anwalt oder gar der Polizei. Heute mit Facebook. Nein, ich übertreibe nicht, schon gar nicht maßlos. Ich durfte es selbst erleben – es, das Facebook-Wunder. Jedenfalls wundere ich mich noch und nöcher. Unglaubliches ist geschehen, vorige Woche, an meinem Küchentisch. Eine Mitteilung über Facebook ließ mich freudeschreiend aufspringen und eine Runde durch die Küche tanzen. Ich bin hingerissen – Facebook, der große Bruder, er hat mir geholfen. Eine Momentaufnahme.

Kurz ausgeholt: Wie sich mein Aktenordner füllte

Meine vorgebliche Unterschrift

Meine vorgebliche Unterschrift

Beinah zwei Jahre habe ich mich mit einem der großen Mobilfunkanbieter streiten müssen. Es ging um eine vermeintliche Unterschrift auf einer Vertragsverlängerung. Mein Irrweg durch Kafkas Schloss begann mit meiner fristgerechten Kündigung. Ging nicht, da angeblich verlängert. Monate später erlöste mich ein Anwalt vom Vertrag. Dann wollte der Mobilfunkanbieter plötzlich eine Prämie zurück, von der ich bis dahin auch nichts mitbekommen hatte. Nix da! Was die mich an Zeit, Aufwand und auch Geld (ich sag nur Hotline, Einschreiben, Anwaltssalär) gekostet haben… Ich fühlte mich betrogen. So nicht, Freunde!

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Kann sich das papierne Buch im digitalen Zeitalter behaupten? – Diese Frage schickte ich diese Woche in meine bescheidene Twitter-Runde. Das Ergebnis meiner überaus unrepräsentativen Enquete: Ein klares ‚Ja, ganz bestimmt‘. Und was habe ich dabei gelernt? Eine gute Frage zu stellen, ist gar nicht so einfach.

Twtpoll – kleines aber feines Umfrage-Werkzeug
Mit twtpoll, einem recht einfachen Tool, könnt Ihr ohne viel Aufwand Umfragen über Twitter, Facebook oder den eigenen Blog in die große weite Social Media Welt schicken. Fragen und Antworten sind nach Belieben zu formulieren. Für die Abstimmung (poll) gibt es dann einen twtpoll-Link, den Ihr wild verteilen könnt. Um zu antworten, reicht meist ein einziger Klick und es bedarf keiner weiteren Registrierung. Wirklich simpel.

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Eine Biografie der Vergänglichkeit: Land weg, Abschluss weg, Netzwerk weg. Was bleibt? Kramern in der Kindheit. Einsame Helden der Zurückhaltung, gesamtdeutsche Pionierarbeit, Facebook-Verweigerer.

Sandmännchen. Bundesarchiv.

Als die 89er Wende kam, hatte ich es gerade zum Jungpionier geschafft. War halt so. Mein Geburtsland ist die DDR. Die gibt’s nicht mehr. Akzeptiert. Die Straße der Solidarität wurde zur Albert Schweitzer Straße. In meinem Alter nicht weiter problematisch. Zehn Jahre später das Abitur. Das heißt heute noch so. Knappe zehn Jahre später dann der Uni-Abschluss. Traditionell war das ein Magister. Den es im Übrigen zwischendurch schon mal nicht gab und so inzwischen auch nicht mehr gibt. Heute heißt das Bachelor oder Master oder irgendwas dazwischen. Egal. Ich hab das nicht weiter verfolgt. Read More

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