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Schlagwort-Archive: Blog

Staffeln haben mich schon immer fasziniert. Da rennt einer los, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt weiter, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt weiter, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt damit ins Ziel. Puuh, alles gut gegangen! Eine Staffel hat mich nun eingeholt, als mir Stef Bauske in ihrem MedienGarten die Papyrusrolle in die Hand drückte. Danke! Bisher lahmte ich neben der Strecke her, denn der Blogbeitrag „Wie machst Du das bloß?“ von Sabine Sternberg war mir bereits bekannt. Nun, da  @MedienGarten mich fragte, erfuhr ich von Isabella Donnerhall, die diese illustre Blog-Polonaise unter dem Titel „This Is How I Work“ – in Anlehnung an den Gawker-Blog Lifehacker – ins Lebens rief. Da Arbeitskontexte genau mein Thema sind, hänge ich mich gern an.

Blogger-Typ
Neugiergeplagte, fachbuchgeschädigte Schreibdenkerin.

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Interview – Kunst

Die Stuttgarter Künstlerin Tanja Maria Ernst sammelt und sortiert Gedanken in ihrem Blog. Zum Malen und Illustrieren kommt damit auch das Schreiben. Bisher am papiernen Notizbuch gescheitert, entwickelt sie Ideen und Konzepte nun mit ihrem digitalen Skizzenbuch. Vor aller Augen und unmittelbar. Im Arbeiten sonst eher zurückgezogen, bleiben Kontakte nicht länger auf Ausstellung oder Telefon beschränkt. Öffentlich ist nicht mehr nur das fertige Werk – Leser und Betrachter mittendrin, im ‚making of‘. Mit ihren Werken möchte Tanja Maria Ernst Geschichten erzählen und kehrt mit der Malerei zu ihrer eigenen Geschichte zurück: Schon ihr Großvater war Maler und über allem thront der Name ihres Großonkels Max Ernst. Vielleicht gerade weil es kein Besser gibt, gilt es einmal mehr die eigenen Geschichten zu erzählen. Immer den Blick nach vorn gerichtet, in die Zukunft des Sehens. Neue Wege wollen gegangen werden. Künstler sind Zeitmaschinen, indem sie vorweg nehmen, was erst vom späteren Betrachter gesehen wird. mehr…

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Selten war Kunst so sympathisch wie auf dem Blog der freischaffenden Künstlerin Tanja Maria Ernst. Halb quer ist sie eingestiegen, denn als gelernte Goldschmiedin versteht sie das Handwerk. Lehr- und Wanderjahre sollten folgen. Geradewegs erreicht sie die Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste. Ausgestellt werden ihre Werke in Galerien und auf ihrer Website, bevor sie zurück ins Private kehren und ein Besitzer sie sein eigen nennt. Mit der Malerei findet Tanja Maria Ernst zu ihren Wurzeln. Schmuckstücke sind ihre Bilder und Installationen immernoch. Und frei ist ihr Arbeiten – frei und uferlos.

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Interview – Reisebericht

Autorin ist Beatrice Jung nicht erst, seit ihre Gedanken den Weg von Notizbuch und Fresszettel in ihren Blog finden. Die Freiheit ist neu: Blog wie Buch sind allein ihr Projekt, mit dem sie nach Belieben Zeit verschwenden und ausschweifen kann. Amüsante Umwege! Die eigenen Blog-Beiträge in einem Buch verewigen, ihr Flohnmobil als Buch, letztlich Formsache. Als der Verlag sich bei ihr meldet, wagt sie es und sagt zu. Dafür nimmt die Autorin die Hausaufgabe von Textauswahl, Satz und Korrektur gern auf sich. Vergnügen bereiten ihre Anekdoten, literarische Mitbringsel vom mobilen Flohnen. Ihre Gedanken sind stets frisch und erheiternd – das macht Laune! mehr…

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Kann sich das papierne Buch im digitalen Zeitalter behaupten? – Diese Frage schickte ich diese Woche in meine bescheidene Twitter-Runde. Das Ergebnis meiner überaus unrepräsentativen Enquete: Ein klares ‚Ja, ganz bestimmt‘. Und was habe ich dabei gelernt? Eine gute Frage zu stellen, ist gar nicht so einfach.

Twtpoll – kleines aber feines Umfrage-Werkzeug
Mit twtpoll, einem recht einfachen Tool, könnt Ihr ohne viel Aufwand Umfragen über Twitter, Facebook oder den eigenen Blog in die große weite Social Media Welt schicken. Fragen und Antworten sind nach Belieben zu formulieren. Für die Abstimmung (poll) gibt es dann einen twtpoll-Link, den Ihr wild verteilen könnt. Um zu antworten, reicht meist ein einziger Klick und es bedarf keiner weiteren Registrierung. Wirklich simpel.

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Interview – Blogbuch

Am linken Niederrhein bloggt die freie Texterin und Autorin Paula Grimm emsig ihren Felicitas-Roman. Mehrmals die Woche gibt sie Tipps zum Thema Buchbloggen und entwickelt dabei den Roman – ein Blogbuch im Buchblog. Als vollblinde Autorin arbeitet sie am liebsten zu Hause mit Tastatur und Sprachausgabe. Nicht von ungefähr hat ihre Felicitas „ein Faible für alles Handwerkliche und für die Beobachtung von Händen“. Kurzbiografie…

Hört erst einmal hin: Link zum Lied

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? 
Ich schreibe, seit ich schreiben kann, es ist für mich Berufung. Was ich für meinen Broterwerb als Webtexterin verfasse, hat für mich nichts mit dem zu tun, was Schreiben für mich wirklich ist. Schreiben ist für mich auch Arbeit und ich arbeite gern. Ich kenne allerdings keine Tätigkeit, bei der man die Geschwindigkeit der Gedanken und Gefühle so gut mit der Geschwindigkeit von deren Umsetzung in Einklang bringen kann. Ich lerne beim Schreiben immer irgendetwas. Das kenne ich von keiner anderen Tätigkeit.

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Eine Biografie der Vergänglichkeit: Land weg, Abschluss weg, Netzwerk weg. Was bleibt? Kramern in der Kindheit. Einsame Helden der Zurückhaltung, gesamtdeutsche Pionierarbeit, Facebook-Verweigerer.

Sandmännchen. Bundesarchiv.

Als die 89er Wende kam, hatte ich es gerade zum Jungpionier geschafft. War halt so. Mein Geburtsland ist die DDR. Die gibt’s nicht mehr. Akzeptiert. Die Straße der Solidarität wurde zur Albert Schweitzer Straße. In meinem Alter nicht weiter problematisch. Zehn Jahre später das Abitur. Das heißt heute noch so. Knappe zehn Jahre später dann der Uni-Abschluss. Traditionell war das ein Magister. Den es im Übrigen zwischendurch schon mal nicht gab und so inzwischen auch nicht mehr gibt. Heute heißt das Bachelor oder Master oder irgendwas dazwischen. Egal. Ich hab das nicht weiter verfolgt. Read More

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