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Schlagwort-Archive: Autorin

Wenn die Autorin Nina C. Hasse könnte, wie sie wollte, dann wären alle dabei: Johnny Depp, Nathalie Portman, Gerard Depardieu, Emma Stone, Robert de Niro und und und. Eine extrafeine Besetzung gäbe es für die Charaktere ihres neuesten Steampunk-Projekts „Ersticktes Matt“. Auf Pinterest gibt sie ihren Figuren ein Gesicht. Die Autorin besetzt ihre Protagonisten mit den Stars und heftet sie kurzerhand an eine digitale Pinnwand. Klasse Idee!

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Das Flohnmobil, wer hat’s erfunden? Genau, die Schweizer Autorin Beatrice Jung. Was ist denn mobiles Flohnen? Soviel sei verraten: Benötigt wird Mut zum Loslassen und ein viereckiges Ding mit ‚großer Klappe‘. Auf dieser besonderen Lese-Reise gibt es einiges zu lernen! Wann immer ich von der Autorin lese und bei jedem Blogbesuch bekomme ich Lust, meiner Reisetasche zu packen, um Neues zu erfahren. Fernweh. Vorsicht, Flohnen mit Beatrice Jung ist ansteckend! Doch erst einmal zurück zur Basis:

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Interview – Social Media

Social Media und Buch – passt das zusammen? Mit einem eindeutigen ‚Ja‘ reagiert Monika E. König, die Fachfrau in Sachen Social Media und eLearning. Ohne wenn und aber. Gleichwohl scheinen Kontraste auf: Social Media und eLearning als prinzipiell öffentliches Denken, reflexartiges Schreiben und instantanes Publizieren. Hingegen ein Roman als privates Unterfangen, in konspirativer Autorenschaft, als bewahrte Herzensangelegenheit. Heimlich, still und leise schlummert in ihrem MacBook die eigene Buchgeschichte. 

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Interview – Blogbuch

Am linken Niederrhein bloggt die freie Texterin und Autorin Paula Grimm emsig ihren Felicitas-Roman. Mehrmals die Woche gibt sie Tipps zum Thema Buchbloggen und entwickelt dabei den Roman – ein Blogbuch im Buchblog. Als vollblinde Autorin arbeitet sie am liebsten zu Hause mit Tastatur und Sprachausgabe. Nicht von ungefähr hat ihre Felicitas „ein Faible für alles Handwerkliche und für die Beobachtung von Händen“. Kurzbiografie…

Hört erst einmal hin: Link zum Lied

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? 
Ich schreibe, seit ich schreiben kann, es ist für mich Berufung. Was ich für meinen Broterwerb als Webtexterin verfasse, hat für mich nichts mit dem zu tun, was Schreiben für mich wirklich ist. Schreiben ist für mich auch Arbeit und ich arbeite gern. Ich kenne allerdings keine Tätigkeit, bei der man die Geschwindigkeit der Gedanken und Gefühle so gut mit der Geschwindigkeit von deren Umsetzung in Einklang bringen kann. Ich lerne beim Schreiben immer irgendetwas. Das kenne ich von keiner anderen Tätigkeit.

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Blogroman, das war mir völlig neu. Was nichts heißt. Beim prälogischen Sinnieren über den Begriff fällt plötzlich der Groschen. Heureka! Blog-Buch, ein gebloggtes Buch, der moderne Briefroman! Jeden Tag ein paar Zeilen, ein runder Absatz, vielleicht gar ein Kapitel. Dran bleiben müssen. Für Leserinnen und Leser schreiben. Reaktionen einarbeiten. Verwerfen. Neu schreiben. Veredelung durch Öffentlichkeit. Warum nicht!

Dann begegne ich Paula Grimm, einer blinden Buchbloggerin. Ich denke viel nach, über meinen Bildschirm, der mir Gedanken in Worten zeigt; über meinen Aufwand, das digitale Treiben zu verstehen. Welch ein Kraftakt muss das wohl für Paula Grimm sein, die all das „im Blindflug“ – so sagt sie es selbst – erobern muss. Paula Grimm erwähnt das selbst nur am Rande. Mich lässt es nicht los.

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Interview – Belletristik

Die in den USA geborene Autorin Patricia Koelle lebt heute mit ihrem Mann in Berlin. Als Kind erlebte Sie die geteilte Stadt als Gärtchen des praktischen Widerstands. Hingen einst Besen und Spaten an einem Haken in der Berliner Mauer, so heftet sie heute ihr Schreibgerät an alles, was sich vor ihr aufzutürmen wagt. Probleme? Herausforderungen! Und dann ist da ja noch die Liebe im und am Buch. mehr…

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Kleinkind Lesen gelernt. Als mir die Bücher ausgingen, war Schreiben der logisch nächste Schritt. Außerdem ist es bei mir wie bei vielen anderen Autoren: Ich kann nicht anders! Die Geschichten toben in meinem Kopf und geben keine Ruhe, bevor sie nicht geschrieben sind. Ein Hobby ist es nicht, es ist ernsthafte Arbeit, die mir wichtiger ist als jedes Hobby. Mit meinem Job hat es nichts zu tun, davon leben kann ich auch nicht, aber als Berufung würde ich es bezeichnen, ja.

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Als die Berliner Autorin Patricia Koelle von meiner druckstelle-Idee hörte, sagte sie sofort zu. Dies ist nun vier Wochen her und ich freue mich, Patricia Koelle als erste Autorin in meinem Blog für kleine und große Buchprojekte vorstellen zu dürfen. Ihre ‚Kurzbiografie‘ hat mich so beeindruckt, dass ich Euch diese nun noch vor dem eigentlichen Interview zeigen möchte. Doch lest selbst…

Patricia Koelle: Ich wurde 1964 in Huntsville/Alabama, USA geboren. Ein Jahr später zogen wir nach Berlin, wo ich zweisprachig aufwuchs und heute mit meinem Mann immernoch lebe. Das Leben in der geteilten Stadt war so verrückt, dass ich manchmal denke, es führte zwangsläufig zum Schreiben. Meine Eltern und ich haben damals eine Wanderung um Berlin (West) herum gemacht, immer an der Mauer entlang, jeden Sonntag ein Stück. Es war beeindruckend.

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Noch weit von US-amerikanischem Niveau entfernt, erfreut sich Pinterest in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Inzwischen haben Verlage wie Piper, Kohlhammer oder Loewe den Weg ins digitale Bilderbuch gefunden, O’Reilly und Verlag 3.0 sowieso. Die Gewinner des Trends vom Buch hin zum Bilderbuch sind die Autorinnen und Autoren. Weil bei Pinterest nichts unter der Markise von Mehrheitsmeinung und Massenkäuferschaft steht, kann in und mit der digitalen Pinnwand gezeigt werden, was sonst nicht unter den Druckkostenzuschuss fällt. Qualität: einmal mehr im Auge der Betrachter.

Pinterest Screenshot Buchautoren

Bei Pinterest darf ein Autor auch mal Schweigen zeigen und schweigend zeigen. Konzentriert sich sonst meist alles auf das Schreiben, so herrscht bei Pinterest im Grunde Redeverbot. Hier ergänzt das Wort das Bild. Das Bild ist nicht nur Illustration, sondern Augenfänger per Seh. Der Leser als Homo videns – warum auch nicht! Rund ums Buch gibt es soviel mehr zu sagen, als geschrieben werden kann. Warum also immer nur Schwarz-Weiß. Autorinnen und Autoren können auf Pinterest die Buchbranche ein bisschen bunter machen, mit Pinsel statt Pencil die gedachten Gedanken skizzieren – Fotoapparat und Scanner tun es auch. Schon eine Idee zum Buch kann so reifen, ohne den Hoheitsbereich der Verlage auch nur anzutasten. Der gläserne Autor muss es deswegen noch lange nicht sein.

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Die Autorin Patricia Koelle gibt auf Ihrem Blog einen aufgeräumten Blick auf ihren wunderbar blockierten Schreibtisch, den ich Euch unbedingt zeigen möchte. Danke Patricia!

Wortnest / Wordnest

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Schreibblockaden kennen wohl alle Autoren, aber neu ist mir, dass es eine ernstzunehmende Schreibtischaufräumblockade gibt. Ich erlebe das zum ersten Mal. Ich habe mein Manuskript vor Tagen fertiggestellt und an den Verlag geschickt.  Nun bringe ich es nicht fertig, die Zettel und Werkzeuge wegzuordnen, die sich in der Hektik der letzten Projekttage wild angesammelt haben. Dabei sind schon Notizen für die neue Geschichte darunter, Abschiedsschmerz kann es also nicht sein.  Ein seltsames Phänomen! Aber wenn ich es noch länger zu ergründen versuche, dann wird es wohl nicht vorbeigehen. Eine Freundin und Kollegin sagte mir, das sei nicht therapierbar. Ich werde ihr nun das Gegenteil beweisen und den Schreibtisch aufräumen. Pikobello.  Hm, ich könnte natürlich auch erst einen Tee trinken… oder die Wäsche zusammenlegen… oder…

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All of us Author’s know Writer’s block. But I have only just discovered that there is a serious ailment called something like „Writer’s desktidying block“. …

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Die Buchsuche des Schwerenöters Google verführt mich immer wieder zur Unmoral. Allein die Idee, alle Bücher der Welt in einer digitalen Bibliothek zu versammeln… Yeah! Größenwahn oder Weitblick? Geschätzte 130 Millionen Bücher kämen so unter den Scanner. Wenn sich Google mit seinen Buch-Staubsaugern beeilen würde, könnte ich die sogar alle noch lesen! Zum Glück ist dies nur eine Dystopie. Alles Wissen seit Gutenberg in einem Konzern vereint, ohne die Urheber auch nur zu fragen, nein Freunde der Weisheit, so geht es nicht. Der Ton macht die Musik! Mephisto lauert immer und überall: Den Bibliotheken fehlt das Geld, um wertvolle Bestände vor dem Zerfraß zu retten, Google zahlt alles und feiert sich als Mäzen des Wissens. Faustisches Verhängnis.

http://www.bib.uni-wuppertal.de/open-access/rechtsfragen.html

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