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Interview – Social Media

Et voilà! Heute nun das Interview mit dem PR-Profi Dominik Ruisinger. Worum es geht? Um das Festhalten von Wissen. Es geht darum, wie bei ihm Erfahrungen aus Theorie und Praxis im Buch zusammenfinden. Wie Gedanken sortiert und aufbereitet werden. Schreiben ist Schreiben, ist eine ‚Herzensangelegenheit‘ – egal ob Fachbuch, Reportage oder vielleicht sogar ein Roman. Obacht, Vernetzungsgefahr!

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich habe ich schon immer geschrieben. Ganz zu Anfang waren es Gedanken, Beobachtungen, Momentaufnahmen, die ich niedergeschrieben habe. Mit dem Studium kamen dann Kultur- und Reisereportagen im Auftrag von Printmedien; danach folgten Ghostwriter-Projekte und Fachbeiträge zu Kommunikation, Marketing und Medien. Plötzlich lag dann der Vertrag zum ersten eigenen Fachbuch vor. Und eigentlich will ich noch einen Roman schreiben. Irgendwann. Der Begriff „Berufung“ wäre jedoch dazu viel zu hochgestochen. Schreiben ist für mich einfach eine Herzensangelegenheit, sei es fachlich, seien es persönliche Gedanken, die mir durch den Kopf schießen. Wenn ich einfach nur noch mehr Zeit dafür hätte ….

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Ich nehme es gleich vorweg: Als ich hier in der Blogosphäre gelandet bin, war ich überrascht von Euren Texten, Bildern, Konzepten und Ideen. Überrascht und begeistert. Ich bin es noch und immer mehr. Und, ganz wichtig, ich war und bin verblüfft von der Qualität Eurer Texte. Formal wie inhaltlich! Wer diesen Blog schon ein bisschen verfolgt hat, der weiß, worum es mir hier geht: Um Autorinnen und Autoren und um Buchprojekte. Wenn ich hier also von einem Autor spreche, dann meine ich keine Verfasser von Blogs, sondern Buchschreiber. Blogger können auch Buchschreiber sein und Buchschreiber auch Blogger, doch nicht jeder Blogger ist für mich im engeren Sinne ein Autor und ein Autor auch nicht zwangsläufig ein Blogger. Wie mir Eure Kommentare gezeigt haben, scheint Orthografie für Blogger ein Thema, oder besser: Anti-Thema zu sein. Im Folgenden ein kleiner Vorschlag von mir, der vielleicht für alle – Autor wie auch Blogger – hilfreich sein könnte.

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Kann sich das papierne Buch im digitalen Zeitalter behaupten? – Diese Frage schickte ich diese Woche in meine bescheidene Twitter-Runde. Das Ergebnis meiner überaus unrepräsentativen Enquete: Ein klares ‚Ja, ganz bestimmt‘. Und was habe ich dabei gelernt? Eine gute Frage zu stellen, ist gar nicht so einfach.

Twtpoll – kleines aber feines Umfrage-Werkzeug
Mit twtpoll, einem recht einfachen Tool, könnt Ihr ohne viel Aufwand Umfragen über Twitter, Facebook oder den eigenen Blog in die große weite Social Media Welt schicken. Fragen und Antworten sind nach Belieben zu formulieren. Für die Abstimmung (poll) gibt es dann einen twtpoll-Link, den Ihr wild verteilen könnt. Um zu antworten, reicht meist ein einziger Klick und es bedarf keiner weiteren Registrierung. Wirklich simpel.

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Kann eine gute Text-Maschine den guten Autor ersetzen? Nein, aber sie kann einen lausigen Text ein bisschen internettauglicher machen. Was ich mit LinguLab über Verständlichkeit und Web-Tauglichkeit von Texten gelernt habe.

In meinem kleinen Selbstversuch zeige ich, dass eine Maschine oder ein Programm wie LinguLab nicht ausreicht, um aus einem Text einen guten Text zu ‚generieren‘. Ausgangspunkt ist für mich nicht die hohe Literatur, nicht Literatur, sondern der einfache Text, der einfach so geschrieben sein will: Wenig Zeit, viel zu tun, hehre Ziele. Das heißt: Schreib einfach mal runter, was macht das Programm wohl daraus. Und ja, ich habe von der Text-Maschine meinen Tadel bekommen.

Nicht jeder kann einfach so in die Tasten hauen und mit Hilfe des entsprechenden Programms kommt etwas Gutes heraus. Zum wirklich guten Texten gehört nämlich vor allem eins: Routine, Übung, Routine und Übung. Talent nicht zu vergessen – schadet selten. Texte im Netz müssen letztlich auch nicht immer den Kriterien des Netzes gehorchen und der Suchmaschine wohlgefallen. Wer aber für das Netz, für die Suchmaschine textet, dem kann ich die kleinen Helferlein empfehlen. Doch seht selbst:

Phase 1: Einfach ein Text

Phase 2: Die Text-Maschine optimiert

Phase 3: Der optimierte Text

Fürs Erste schreibe ich wild drauf los, Material zum Füttern des Programms muss her:

Texte aus der Maschine – LinguLab im Test

Gerade meine ersten Schritte im Social Web hinter mich gebracht, ereilt mich Ernüchterung. Bisher dachte ich, Worte, Sätze, Texte seien von Menschen verfasst. Pah! So einiges wird ja dann wohl doch generiert – ein Text wird nicht geschrieben, er wird erstellt. Wie gemein.

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Die Buchsuche des Schwerenöters Google verführt mich immer wieder zur Unmoral. Allein die Idee, alle Bücher der Welt in einer digitalen Bibliothek zu versammeln… Yeah! Größenwahn oder Weitblick? Geschätzte 130 Millionen Bücher kämen so unter den Scanner. Wenn sich Google mit seinen Buch-Staubsaugern beeilen würde, könnte ich die sogar alle noch lesen! Zum Glück ist dies nur eine Dystopie. Alles Wissen seit Gutenberg in einem Konzern vereint, ohne die Urheber auch nur zu fragen, nein Freunde der Weisheit, so geht es nicht. Der Ton macht die Musik! Mephisto lauert immer und überall: Den Bibliotheken fehlt das Geld, um wertvolle Bestände vor dem Zerfraß zu retten, Google zahlt alles und feiert sich als Mäzen des Wissens. Faustisches Verhängnis.

http://www.bib.uni-wuppertal.de/open-access/rechtsfragen.html

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Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr wird gepostet, getwittert, kommentiert und … vergessen. Papier war geduldig, Papier ist geduldig, Papier bleibt geduldig. Immer häufiger lese ich in Blogs und Kommentaren Hinweise auf geplante oder abgeschlossene Buchprojekte. Fantastisch!

Auf diesem kleinen druckstelle-blog möchte ich nun eine Plattform schaffen, für: Schreibende, die Bücher publizieren (möchten) UND Leser, die gedruckt Geschriebenes lesen (möchten).

Der druckstelle-blog soll hierbei keinen kommerziellen Zwecken dienen, weswegen es auch keine Bezahlklicks geben wird.  Schreibende sollen die Möglichkeit haben, sich selbst und das Buchprojekt in netter druckstellen-Umgebung vorzustellen – was zählt ist hier das Projekt selbst und die Person(en) dahinter. Leser können sich informieren, ein Blick hinter die Verlags-Kulissen werfen und vor allem kommentieren.

Aller Anfang ist schwer und so arbeite ich gerade an ersten Interview-Fragen. Wer als Schreibender Interesse an meiner Idee hat, kann sich sehr gern als Interviewpartner melden. Und auch sonst bin ich gespannt auf Kommentare zu meinem druckstellen-Konzept. Was meint Ihr? Wenn Ihr noch vor dem Anfang des druckstellen-blogs dabei sein wollt, meldet auch!

Liebe Grüße

Franziska aka druckstelle

Hier geht’s zu den Interview-Fragen

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