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Interviews

Interview – Social Media

Et voilà! Heute nun das Interview mit dem PR-Profi Dominik Ruisinger. Worum es geht? Um das Festhalten von Wissen. Es geht darum, wie bei ihm Erfahrungen aus Theorie und Praxis im Buch zusammenfinden. Wie Gedanken sortiert und aufbereitet werden. Schreiben ist Schreiben, ist eine ‚Herzensangelegenheit‘ – egal ob Fachbuch, Reportage oder vielleicht sogar ein Roman. Obacht, Vernetzungsgefahr!

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich habe ich schon immer geschrieben. Ganz zu Anfang waren es Gedanken, Beobachtungen, Momentaufnahmen, die ich niedergeschrieben habe. Mit dem Studium kamen dann Kultur- und Reisereportagen im Auftrag von Printmedien; danach folgten Ghostwriter-Projekte und Fachbeiträge zu Kommunikation, Marketing und Medien. Plötzlich lag dann der Vertrag zum ersten eigenen Fachbuch vor. Und eigentlich will ich noch einen Roman schreiben. Irgendwann. Der Begriff „Berufung“ wäre jedoch dazu viel zu hochgestochen. Schreiben ist für mich einfach eine Herzensangelegenheit, sei es fachlich, seien es persönliche Gedanken, die mir durch den Kopf schießen. Wenn ich einfach nur noch mehr Zeit dafür hätte ….

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Interview – Belletristik/Steampunk

Die Idee zu ihrem Steampunk-Thriller bringt die Autorin Nina C. Hasse von ihrer Weltreise mit. Auch Schreiben ist für sie Reisen und manchmal schreibt sie auf Reisen. In ihrem Blog finden sich sonnige Arbeitsberichte – Notizblock und Stift haben es sich da am Pool gemütlich gemacht. Zurück in Münster schreibt sie an ihrem restaurierten Sekretär, noch lieber aber in der Bibliothek. Eben dort, wo es ruhig ist. Social Media als ständige Begleiter bleiben dann ausnahmsweise vor der Tür. Zur Kurzbiografie…

Nina_Steam2_1_kleinEinstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Geschichten schreibe ich, seit ich schreiben kann. Ich habe damals zunächst Tierbilder ausgeschnitten und mir dazu kleine Stories ausgedacht. Später habe ich dann vor allem Fanfiction zu TKKG und diversen Fernsehserien geschrieben, bis ich mir irgendwann – ich glaube, da war ich 13 – eine erste Geschichte mit eigenen Figuren ausgedacht habe.
Schreiben gehört also schon sehr lange zu meinem Leben. Auch wenn ich schon oft längere Schreibpausen eingelegt habe, kann ich mir ein Leben ohne Schreiben nicht vorstellen. Meine Berufung ist es schon jetzt und ich würde es gerne zu meinem Beruf machen.

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Interview – Wissenschaft

Philosophie ist Arbeit mit und am Text. Warum sich auf Stephan Günzels Schreibtisch bisweilen dann doch die eine oder andere Spielekonsole findet? Weil ein lesbares Buch Ziel des Schreibens war. Ein bisschen Computerspiel-Routine kann da nicht schaden. Entstaubte Geisteswissenschaft. Vom Gedanken zum Buch, für den Medien- und Raumtheoretiker ein aufreibendes Unterfangen: Auch bei wissenschaftlichen Publikationen ist die Verlagslandschaft kein Schlaraffenland – Lektorat und Satz bleiben nicht selten dem Autor überlassen. Unkonventionell kommt also sein „Egoshooter“ daher, in Inhalt und Gestaltung. Wie gesagt: (K)ein Bilderbuch.

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben bin ich ganz banal über das Studium gekommen. Hier lernt man ja neu lesen und schreiben. Für die Philosophie (die ich studiert habe) ist der Text allemal das Leitmedium.

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Interview – Sachbuch

Mit den Büchern, das hat sich so entwickelt. Als unspektakulär beschreibt Florian Freistetter seinen Weg zum gedruckten Buch. Schreiben gehört zum Alltag eines jeden Wissenschaftlers. Vergnüglich zu schreiben, das gehört inzwischen zum Alltag Florian Freistetters. Ihn fasziniert die Astronomie und er fesselt mit seiner ‚Alltagsastronomie‘ den Leser. Das A und O seines Erfolgs als Wissenschaftsautor: Verständlichkeit. mehr…

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Schreiben war zuerst immer Teil des Jobs. Als Wissenschaftler muss man seine Ergebnisse eben immer auch aufschreiben. Ich habe dann 2008  beschlossen, mal auszuprobieren, ob ich nicht nur Fachartikel, sondern auch populärwissenschaftliche Texte schreiben kann. Ich habe mein Blog begonnen, das sich im Laufe der Jahre sehr gut entwickelt hat und später dann auch Artikel für Zeitungen geschrieben. Im Jahr 2012 habe ich dann schließlich mein erstes Buch veröffentlicht. Es war nie mein ‚Traum‘, Autor zu werden, sondern hat sich so entwickelt.

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Interview – Kunst

Die Stuttgarter Künstlerin Tanja Maria Ernst sammelt und sortiert Gedanken in ihrem Blog. Zum Malen und Illustrieren kommt damit auch das Schreiben. Bisher am papiernen Notizbuch gescheitert, entwickelt sie Ideen und Konzepte nun mit ihrem digitalen Skizzenbuch. Vor aller Augen und unmittelbar. Im Arbeiten sonst eher zurückgezogen, bleiben Kontakte nicht länger auf Ausstellung oder Telefon beschränkt. Öffentlich ist nicht mehr nur das fertige Werk – Leser und Betrachter mittendrin, im ‚making of‘. Mit ihren Werken möchte Tanja Maria Ernst Geschichten erzählen und kehrt mit der Malerei zu ihrer eigenen Geschichte zurück: Schon ihr Großvater war Maler und über allem thront der Name ihres Großonkels Max Ernst. Vielleicht gerade weil es kein Besser gibt, gilt es einmal mehr die eigenen Geschichten zu erzählen. Immer den Blick nach vorn gerichtet, in die Zukunft des Sehens. Neue Wege wollen gegangen werden. Künstler sind Zeitmaschinen, indem sie vorweg nehmen, was erst vom späteren Betrachter gesehen wird. mehr…

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Interview – Reisebericht

Autorin ist Beatrice Jung nicht erst, seit ihre Gedanken den Weg von Notizbuch und Fresszettel in ihren Blog finden. Die Freiheit ist neu: Blog wie Buch sind allein ihr Projekt, mit dem sie nach Belieben Zeit verschwenden und ausschweifen kann. Amüsante Umwege! Die eigenen Blog-Beiträge in einem Buch verewigen, ihr Flohnmobil als Buch, letztlich Formsache. Als der Verlag sich bei ihr meldet, wagt sie es und sagt zu. Dafür nimmt die Autorin die Hausaufgabe von Textauswahl, Satz und Korrektur gern auf sich. Vergnügen bereiten ihre Anekdoten, literarische Mitbringsel vom mobilen Flohnen. Ihre Gedanken sind stets frisch und erheiternd – das macht Laune! mehr…

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Interview – Satire

Nun gleich und ohne Umwege zum Rest des Interviews mit Christian Schmidt. Über sein Leben und Arbeiten könnt Ihr hier noch einmal lesen.

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich wusste schon als Kind, dass ich irgendwann gerne Autor sein möchte. Ich habe gerne gelesen und dank meiner ebenfalls sehr belesenen Familie gehörigen Respekt vor Büchern quasi in die Wiege gelegt bekommen. Ich hab damals häufig kurze Geschichten geschrieben, die fast nie jemand außer mir lesen durfte. Irgendwann, so dachte ich, würde ich gut genug schreiben können, um auch eine Buchveröffentlichung zu verdienen. Insofern ist das Schreiben für mich zwar inzwischen Beruf, aber auch die Erfüllung eines Kindertraums.

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Autor 2.0, das ist leichter gesagt als getan. Autor 2.0, das ist viel Arbeit. Autor 2.0, das ist Christian Schmidt. Derb geht es zu auf Klopfers Web. Kichern, Fremdschämen, Beipflichten. Auf jeden Fall provoziert er Reaktionen. Klopfer darf das, Klopfer macht Satire. Sein burlesk gedecktes Tischlein reicht vom Spott bis zum Sarkasmus.

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Interview – Social Media

Social Media und Buch – passt das zusammen? Mit einem eindeutigen ‚Ja‘ reagiert Monika E. König, die Fachfrau in Sachen Social Media und eLearning. Ohne wenn und aber. Gleichwohl scheinen Kontraste auf: Social Media und eLearning als prinzipiell öffentliches Denken, reflexartiges Schreiben und instantanes Publizieren. Hingegen ein Roman als privates Unterfangen, in konspirativer Autorenschaft, als bewahrte Herzensangelegenheit. Heimlich, still und leise schlummert in ihrem MacBook die eigene Buchgeschichte. 

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Interview – Blogbuch

Am linken Niederrhein bloggt die freie Texterin und Autorin Paula Grimm emsig ihren Felicitas-Roman. Mehrmals die Woche gibt sie Tipps zum Thema Buchbloggen und entwickelt dabei den Roman – ein Blogbuch im Buchblog. Als vollblinde Autorin arbeitet sie am liebsten zu Hause mit Tastatur und Sprachausgabe. Nicht von ungefähr hat ihre Felicitas „ein Faible für alles Handwerkliche und für die Beobachtung von Händen“. Kurzbiografie…

Hört erst einmal hin: Link zum Lied

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? 
Ich schreibe, seit ich schreiben kann, es ist für mich Berufung. Was ich für meinen Broterwerb als Webtexterin verfasse, hat für mich nichts mit dem zu tun, was Schreiben für mich wirklich ist. Schreiben ist für mich auch Arbeit und ich arbeite gern. Ich kenne allerdings keine Tätigkeit, bei der man die Geschwindigkeit der Gedanken und Gefühle so gut mit der Geschwindigkeit von deren Umsetzung in Einklang bringen kann. Ich lerne beim Schreiben immer irgendetwas. Das kenne ich von keiner anderen Tätigkeit.

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