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Arbeitsalltägliches

Auffällig sind höchstens die literarischen Patzer anderer. Selbstkritik ist latent. In die erste Korrekturrunde gehen notgedrungen die eigenen stilistischen Problemzonen. Freilich gut kaschiert. Liest sich hoffentlich weg. Klappt meist nicht. Wer mit Wieland den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, der bediene sich am reichen Online-Schatz: Schreibstil, Worthülsen, Lesbarkeit und Füllwörter – all das kann jederzeit und kostenfrei online geprüft werden. Und: Es macht nicht nur viel Spaß, es kann tatsächlich helfen!

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Kann sich das papierne Buch im digitalen Zeitalter behaupten? – Diese Frage schickte ich diese Woche in meine bescheidene Twitter-Runde. Das Ergebnis meiner überaus unrepräsentativen Enquete: Ein klares ‚Ja, ganz bestimmt‘. Und was habe ich dabei gelernt? Eine gute Frage zu stellen, ist gar nicht so einfach.

Twtpoll – kleines aber feines Umfrage-Werkzeug
Mit twtpoll, einem recht einfachen Tool, könnt Ihr ohne viel Aufwand Umfragen über Twitter, Facebook oder den eigenen Blog in die große weite Social Media Welt schicken. Fragen und Antworten sind nach Belieben zu formulieren. Für die Abstimmung (poll) gibt es dann einen twtpoll-Link, den Ihr wild verteilen könnt. Um zu antworten, reicht meist ein einziger Klick und es bedarf keiner weiteren Registrierung. Wirklich simpel.

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Die Autorin Patricia Koelle gibt auf Ihrem Blog einen aufgeräumten Blick auf ihren wunderbar blockierten Schreibtisch, den ich Euch unbedingt zeigen möchte. Danke Patricia!

Wortnest / Wordnest

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Schreibblockaden kennen wohl alle Autoren, aber neu ist mir, dass es eine ernstzunehmende Schreibtischaufräumblockade gibt. Ich erlebe das zum ersten Mal. Ich habe mein Manuskript vor Tagen fertiggestellt und an den Verlag geschickt.  Nun bringe ich es nicht fertig, die Zettel und Werkzeuge wegzuordnen, die sich in der Hektik der letzten Projekttage wild angesammelt haben. Dabei sind schon Notizen für die neue Geschichte darunter, Abschiedsschmerz kann es also nicht sein.  Ein seltsames Phänomen! Aber wenn ich es noch länger zu ergründen versuche, dann wird es wohl nicht vorbeigehen. Eine Freundin und Kollegin sagte mir, das sei nicht therapierbar. Ich werde ihr nun das Gegenteil beweisen und den Schreibtisch aufräumen. Pikobello.  Hm, ich könnte natürlich auch erst einen Tee trinken… oder die Wäsche zusammenlegen… oder…

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All of us Author’s know Writer’s block. But I have only just discovered that there is a serious ailment called something like „Writer’s desktidying block“. …

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Kann eine gute Text-Maschine den guten Autor ersetzen? Nein, aber sie kann einen lausigen Text ein bisschen internettauglicher machen. Was ich mit LinguLab über Verständlichkeit und Web-Tauglichkeit von Texten gelernt habe.

In meinem kleinen Selbstversuch zeige ich, dass eine Maschine oder ein Programm wie LinguLab nicht ausreicht, um aus einem Text einen guten Text zu ‚generieren‘. Ausgangspunkt ist für mich nicht die hohe Literatur, nicht Literatur, sondern der einfache Text, der einfach so geschrieben sein will: Wenig Zeit, viel zu tun, hehre Ziele. Das heißt: Schreib einfach mal runter, was macht das Programm wohl daraus. Und ja, ich habe von der Text-Maschine meinen Tadel bekommen.

Nicht jeder kann einfach so in die Tasten hauen und mit Hilfe des entsprechenden Programms kommt etwas Gutes heraus. Zum wirklich guten Texten gehört nämlich vor allem eins: Routine, Übung, Routine und Übung. Talent nicht zu vergessen – schadet selten. Texte im Netz müssen letztlich auch nicht immer den Kriterien des Netzes gehorchen und der Suchmaschine wohlgefallen. Wer aber für das Netz, für die Suchmaschine textet, dem kann ich die kleinen Helferlein empfehlen. Doch seht selbst:

Phase 1: Einfach ein Text

Phase 2: Die Text-Maschine optimiert

Phase 3: Der optimierte Text

Fürs Erste schreibe ich wild drauf los, Material zum Füttern des Programms muss her:

Texte aus der Maschine – LinguLab im Test

Gerade meine ersten Schritte im Social Web hinter mich gebracht, ereilt mich Ernüchterung. Bisher dachte ich, Worte, Sätze, Texte seien von Menschen verfasst. Pah! So einiges wird ja dann wohl doch generiert – ein Text wird nicht geschrieben, er wird erstellt. Wie gemein.

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