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Call for Ideas

Eine Verschlankung meines Bücherregals war das eigentliche Ziel. Klappt nicht. Kaum ist eins weg, kommen zwei dazu. Dabei bin ich gar keine Büchersammlerin. Ich lese einfach gern. Querbeet. Durch Räume und Zeiten. Hineinlesen in andere Köpfe, wie aufregend. Sach- und Fachbücher genieße ich meist in Kapiteln und Abschnitten. Geschichten verlangen da schon mehr, die wollen von vorn bis hinten beschmökert werden. Das braucht Zeit, Freizeit. Freie Zeit ist rar und so türmen sich die Schätzchen. Überfluss stellt sich ein. Bibliophiler Wohlstand!
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Ich nehme es gleich vorweg: Als ich hier in der Blogosphäre gelandet bin, war ich überrascht von Euren Texten, Bildern, Konzepten und Ideen. Überrascht und begeistert. Ich bin es noch und immer mehr. Und, ganz wichtig, ich war und bin verblüfft von der Qualität Eurer Texte. Formal wie inhaltlich! Wer diesen Blog schon ein bisschen verfolgt hat, der weiß, worum es mir hier geht: Um Autorinnen und Autoren und um Buchprojekte. Wenn ich hier also von einem Autor spreche, dann meine ich keine Verfasser von Blogs, sondern Buchschreiber. Blogger können auch Buchschreiber sein und Buchschreiber auch Blogger, doch nicht jeder Blogger ist für mich im engeren Sinne ein Autor und ein Autor auch nicht zwangsläufig ein Blogger. Wie mir Eure Kommentare gezeigt haben, scheint Orthografie für Blogger ein Thema, oder besser: Anti-Thema zu sein. Im Folgenden ein kleiner Vorschlag von mir, der vielleicht für alle – Autor wie auch Blogger – hilfreich sein könnte.

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Die Frage, wie ich Sie im druckstelle Online-Interview ansprechen soll, ist noch nicht ganz entschieden. Bislang hielt ich es für lesbarer, Sie zu duzen. Ganz wohl ist mir dabei nicht. Meine Lösung: Das gesiezte Du.

Duzen oder Siezen? Soll ich Du oder Sie sagen? Darf ich Sie duzen?

„Guten Tag Frau druckstelle! Darf ich Sie… ähm… Dich… ähm…“ (Foto: druckstelle)

Das epigenetische Sie
Anfangs versuchte ich mich an monströsen Du/Sie-Konstruktionen. Das war nix – echte Herausforderungen fürs Auge. Dann lieber ein generelles Du. Oder doch ein Sie, weil es sich eben so gehört? Im Netz soll agiert werden wie im Leben. Sollte heißen: Höflich ist, Fremde zu siezen. So handhabe ich es, seit meine Erziehung erste Früchte trug. „Grüß die Leute!“ und „Mach keine Schulden!“ übrigens auch. Doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein ‚Sie‘ eine Situation unnötig versteifen kann. Stockfisch möchte ich hier aber nicht sein.

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Noch weit von US-amerikanischem Niveau entfernt, erfreut sich Pinterest in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Inzwischen haben Verlage wie Piper, Kohlhammer oder Loewe den Weg ins digitale Bilderbuch gefunden, O’Reilly und Verlag 3.0 sowieso. Die Gewinner des Trends vom Buch hin zum Bilderbuch sind die Autorinnen und Autoren. Weil bei Pinterest nichts unter der Markise von Mehrheitsmeinung und Massenkäuferschaft steht, kann in und mit der digitalen Pinnwand gezeigt werden, was sonst nicht unter den Druckkostenzuschuss fällt. Qualität: einmal mehr im Auge der Betrachter.

Pinterest Screenshot Buchautoren

Bei Pinterest darf ein Autor auch mal Schweigen zeigen und schweigend zeigen. Konzentriert sich sonst meist alles auf das Schreiben, so herrscht bei Pinterest im Grunde Redeverbot. Hier ergänzt das Wort das Bild. Das Bild ist nicht nur Illustration, sondern Augenfänger per Seh. Der Leser als Homo videns – warum auch nicht! Rund ums Buch gibt es soviel mehr zu sagen, als geschrieben werden kann. Warum also immer nur Schwarz-Weiß. Autorinnen und Autoren können auf Pinterest die Buchbranche ein bisschen bunter machen, mit Pinsel statt Pencil die gedachten Gedanken skizzieren – Fotoapparat und Scanner tun es auch. Schon eine Idee zum Buch kann so reifen, ohne den Hoheitsbereich der Verlage auch nur anzutasten. Der gläserne Autor muss es deswegen noch lange nicht sein.

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Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr wird gepostet, getwittert, kommentiert und … vergessen. Papier war geduldig, Papier ist geduldig, Papier bleibt geduldig. Immer häufiger lese ich in Blogs und Kommentaren Hinweise auf geplante oder abgeschlossene Buchprojekte. Fantastisch!

Auf diesem kleinen druckstelle-blog möchte ich nun eine Plattform schaffen, für: Schreibende, die Bücher publizieren (möchten) UND Leser, die gedruckt Geschriebenes lesen (möchten).

Der druckstelle-blog soll hierbei keinen kommerziellen Zwecken dienen, weswegen es auch keine Bezahlklicks geben wird.  Schreibende sollen die Möglichkeit haben, sich selbst und das Buchprojekt in netter druckstellen-Umgebung vorzustellen – was zählt ist hier das Projekt selbst und die Person(en) dahinter. Leser können sich informieren, ein Blick hinter die Verlags-Kulissen werfen und vor allem kommentieren.

Aller Anfang ist schwer und so arbeite ich gerade an ersten Interview-Fragen. Wer als Schreibender Interesse an meiner Idee hat, kann sich sehr gern als Interviewpartner melden. Und auch sonst bin ich gespannt auf Kommentare zu meinem druckstellen-Konzept. Was meint Ihr? Wenn Ihr noch vor dem Anfang des druckstellen-blogs dabei sein wollt, meldet auch!

Liebe Grüße

Franziska aka druckstelle

Hier geht’s zu den Interview-Fragen

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