Archiv

Autorinnen und Autoren

Spannend, wie ein Social Media Profi wohl auf meine inoffiziellen Fragen antworten wird? Und ob er ein Bild rausrückt? Ich weiß nicht genau warum, doch ich wunderte mich über die Zusage. Ich bin erfreut! Die Ins-Internet-Schreiber sind ein wundervolles Häufchen Gesellschaft! Nach meinem sozialmedialen Dornröschenschlaf ist in Sachen Kommunikation so einiges passiert. Da kommen mir Fachbücher zum Thema gerade noch rechtzeitig in den Blog. Ja, ein Arbeitsplatz-Bild von Dominik Ruisinger habe ich und ein herzliches Interview noch dazu! …hier

Es war einmal…
Selbst in den Medien- und Kommunikationswissenschaften zu Hause, liegt mein letzter Blick in ein PR-Lehrbuch schon Jahre eine Dekade zurück. ‚Damals‘ war das Social Web zwar schon erfunden, doch Literatur zum Thema ergatterte ich auf dem Ramschtisch im Buchladen. ,Internet-PR‘ hieß das einst und das historische Dokument steht tatsächlich noch in meinem Regal. Doch wirklich interessierte das Ende der 1990er Jahre noch keinen. ‚Kommunikation via Internet‘ war zumindest an den Unis ein Nischenthema.

Read More

Wenn die Autorin Nina C. Hasse könnte, wie sie wollte, dann wären alle dabei: Johnny Depp, Nathalie Portman, Gerard Depardieu, Emma Stone, Robert de Niro und und und. Eine extrafeine Besetzung gäbe es für die Charaktere ihres neuesten Steampunk-Projekts „Ersticktes Matt“. Auf Pinterest gibt sie ihren Figuren ein Gesicht. Die Autorin besetzt ihre Protagonisten mit den Stars und heftet sie kurzerhand an eine digitale Pinnwand. Klasse Idee!

Read More

„Computerspiele? Was haben die denn in der Philosophie verloren?“ Das fragte ich mich, als mir Egoshooter erstmals in der Bildtheorie begegneten. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her. Mitgebracht hatte sie der Berliner Raum- und Medientheoretiker Stephan Günzel. Heute ist er Professor und lehrt an der Hochschule für Gestaltung in Berlin (btk). Seine reich bebilderte Forschungsarbeit ist inzwischen auch als Buch zu haben. Keine leichte Kost. „Egoshooter. Das Raumbild des Computerspiels“, ein gefundenes Fressen für mich: Raum, Bild, Buch – diese Mischung ist ganz nach meinem Geschmack. Philosophieren über die Egoperspektive, kein Kinderspiel!

Egoshooter_Inhaltsverzeichnis

Auszug Inhaltsverzeichnis „Egoshooter“. Quelle

Egoshooter bewegen. Das Thema ist hier kein pädagogisches, es ist ein durch und durch philosophisches: Stephan Günzel fragt nicht nach dem Was, sondern nach dem Wie der Computerspielbilder. Es geht auch um Interaktionen mit dem digitalen Bild, um einen Betrachter, der allererst durch sein Bildhandeln zum Spieler wird. Das digitale Bild in der ersten Person hat, so gesehen, eine ganz eigene Ästhetik. Irgendwie schräg. Soll heißen: Zwischen zwei Buchdeckeln ist viel Raum für historische wie aktuelle Perspektiven.
Read More

Zufällig lande ich auf dem Wissenschaftsblog von Florian Freistetter. Astrodicticum Simplex – klingt kompliziert. Doch sofort bin ich hin und weg von seinen naturwissenschaftlichen Erklärungen und Darstellungen. Aus diesem ersten Impuls heraus schreibe ich ihn an. Er sagt sofort zu – ohne Umstände. Erst später beschäftige ich mich mit der Person hinter diesen großartigen, papiernen wie digitalen Texten. Und damit sollten die Überraschungen erst anfangen…

Read More

Selten war Kunst so sympathisch wie auf dem Blog der freischaffenden Künstlerin Tanja Maria Ernst. Halb quer ist sie eingestiegen, denn als gelernte Goldschmiedin versteht sie das Handwerk. Lehr- und Wanderjahre sollten folgen. Geradewegs erreicht sie die Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste. Ausgestellt werden ihre Werke in Galerien und auf ihrer Website, bevor sie zurück ins Private kehren und ein Besitzer sie sein eigen nennt. Mit der Malerei findet Tanja Maria Ernst zu ihren Wurzeln. Schmuckstücke sind ihre Bilder und Installationen immernoch. Und frei ist ihr Arbeiten – frei und uferlos.

Read More

Das Flohnmobil, wer hat’s erfunden? Genau, die Schweizer Autorin Beatrice Jung. Was ist denn mobiles Flohnen? Soviel sei verraten: Benötigt wird Mut zum Loslassen und ein viereckiges Ding mit ‚großer Klappe‘. Auf dieser besonderen Lese-Reise gibt es einiges zu lernen! Wann immer ich von der Autorin lese und bei jedem Blogbesuch bekomme ich Lust, meiner Reisetasche zu packen, um Neues zu erfahren. Fernweh. Vorsicht, Flohnen mit Beatrice Jung ist ansteckend! Doch erst einmal zurück zur Basis:

Read More

Mangas waren seine Passion – und sind es noch. Zum Glück hat Christian Schmidt den Weg zur Satire gefunden. Spätestens mit seinem Informatikstudium findet auch das Internet zu ihm. Klopfer war bald erfunden. Da hat er schon so einige Bücher gelesen. Es sollten mehr werden. Immer mehr. Lesen, um zu verstehen, was einem keiner erklären kann. Um dann zu erklären, dass keiner so richtig verstanden hat. Klopfer kritisiert, polemisiert und: unterhält. 

Read More

Blogroman, das war mir völlig neu. Was nichts heißt. Beim prälogischen Sinnieren über den Begriff fällt plötzlich der Groschen. Heureka! Blog-Buch, ein gebloggtes Buch, der moderne Briefroman! Jeden Tag ein paar Zeilen, ein runder Absatz, vielleicht gar ein Kapitel. Dran bleiben müssen. Für Leserinnen und Leser schreiben. Reaktionen einarbeiten. Verwerfen. Neu schreiben. Veredelung durch Öffentlichkeit. Warum nicht!

Dann begegne ich Paula Grimm, einer blinden Buchbloggerin. Ich denke viel nach, über meinen Bildschirm, der mir Gedanken in Worten zeigt; über meinen Aufwand, das digitale Treiben zu verstehen. Welch ein Kraftakt muss das wohl für Paula Grimm sein, die all das „im Blindflug“ – so sagt sie es selbst – erobern muss. Paula Grimm erwähnt das selbst nur am Rande. Mich lässt es nicht los.

Read More

Als die Berliner Autorin Patricia Koelle von meiner druckstelle-Idee hörte, sagte sie sofort zu. Dies ist nun vier Wochen her und ich freue mich, Patricia Koelle als erste Autorin in meinem Blog für kleine und große Buchprojekte vorstellen zu dürfen. Ihre ‚Kurzbiografie‘ hat mich so beeindruckt, dass ich Euch diese nun noch vor dem eigentlichen Interview zeigen möchte. Doch lest selbst…

Patricia Koelle: Ich wurde 1964 in Huntsville/Alabama, USA geboren. Ein Jahr später zogen wir nach Berlin, wo ich zweisprachig aufwuchs und heute mit meinem Mann immernoch lebe. Das Leben in der geteilten Stadt war so verrückt, dass ich manchmal denke, es führte zwangsläufig zum Schreiben. Meine Eltern und ich haben damals eine Wanderung um Berlin (West) herum gemacht, immer an der Mauer entlang, jeden Sonntag ein Stück. Es war beeindruckend.

Read More

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: