Archiv

Archiv für den Monat Juni 2013

Es ist soweit: Heute beginnt meine Social Media Sommerpause! FERIEN! Sonnencreme, Schlappen, Stullen – alles dabei. Ei und Thermoskanne mit Kaffee braucht die moderne Familie ja nicht mehr. Kinderfreundlich heißt digitalfeindlich und so verabschiede ich mich von Euch – für die nächsten drei Wochen. Noch ganz blass vor Freude, darf, muss und soll der Sommer jetzt kommen und bleiben. Meine Empfehlung: Stecker ziehen, Füße hoch und auch mal zwischendurch die Seele baumeln lassen!

Schon jetzt ganz entspannte Grüße
Franziska

Kommentare, Wünsche und alles was so zu sagen ist, könnt Ihr mir gern hier hinterlassen. Ich freue mich immer über Post und öffne nach meiner Rückkehr jedes Briefchen… Lasst es Euch gut gehen!!!

Interview – Belletristik/Steampunk

Die Idee zu ihrem Steampunk-Thriller bringt die Autorin Nina C. Hasse von ihrer Weltreise mit. Auch Schreiben ist für sie Reisen und manchmal schreibt sie auf Reisen. In ihrem Blog finden sich sonnige Arbeitsberichte – Notizblock und Stift haben es sich da am Pool gemütlich gemacht. Zurück in Münster schreibt sie an ihrem restaurierten Sekretär, noch lieber aber in der Bibliothek. Eben dort, wo es ruhig ist. Social Media als ständige Begleiter bleiben dann ausnahmsweise vor der Tür. Zur Kurzbiografie…

Nina_Steam2_1_kleinEinstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Geschichten schreibe ich, seit ich schreiben kann. Ich habe damals zunächst Tierbilder ausgeschnitten und mir dazu kleine Stories ausgedacht. Später habe ich dann vor allem Fanfiction zu TKKG und diversen Fernsehserien geschrieben, bis ich mir irgendwann – ich glaube, da war ich 13 – eine erste Geschichte mit eigenen Figuren ausgedacht habe.
Schreiben gehört also schon sehr lange zu meinem Leben. Auch wenn ich schon oft längere Schreibpausen eingelegt habe, kann ich mir ein Leben ohne Schreiben nicht vorstellen. Meine Berufung ist es schon jetzt und ich würde es gerne zu meinem Beruf machen.

Read More

Wenn die Autorin Nina C. Hasse könnte, wie sie wollte, dann wären alle dabei: Johnny Depp, Nathalie Portman, Gerard Depardieu, Emma Stone, Robert de Niro und und und. Eine extrafeine Besetzung gäbe es für die Charaktere ihres neuesten Steampunk-Projekts „Ersticktes Matt“. Auf Pinterest gibt sie ihren Figuren ein Gesicht. Die Autorin besetzt ihre Protagonisten mit den Stars und heftet sie kurzerhand an eine digitale Pinnwand. Klasse Idee!

Read More

Statistiken erzählen nur die halbe Wahrheit: So zumindest, vergleiche ich das Ergebnis meiner kleinen Umfrage zum Bucherwerb mit Euren fabelhaften Kommentaren. Unbedarft versuchte ich, Euren Bücherkauf in die Schubladen neu, gebraucht, geliehen oder ‚anders‘ zu quetschen. Demnach kaufen 58% von Euch ihre Bücher neu, 26% gebraucht, 5% borgen lieber und 11% organisieren sich ihren Lesestoff irgendwie anders. Soweit so gut. Wirklich interessant wurde es  mit Euren Kommentaren.

Umfrage: "Neu, gebraucht, geliehen. Wie kommt Ihr zum Buch?"

Kleine Umfrage: „Neu, gebraucht, geliehen. Wie kommt Ihr zum Buch?“

Schubladen, Schubladen, Schubladen – Bücher gehören in Regale!
Regal? Wieso jetzt Regal? Ein gutes Buch wartet doch auf dem Tisch, steht neben der Badewanne, schlummert unterm Bett, versteckt sich in der Handtasche – ganz nach Belieben. Stimmt! Eure Kommentare haben mir gezeigt, dass ich weniger horizontal, als vielmehr vertikal hätte fragen müssen. Am besten quer. Sprich: Nur eine Antwortmöglichkeit zu geben, funktioniert einfach nicht. Umso mehr freue ich mich über die vielen Einblicke, die Ihr in den Kommentaren gegeben habt. Weil Eure Bericht für mich so spannend waren, folgt nun eine kleine Zusammenfassung. Abgestimmt haben auch Stefan Hoffmeister und Jäger Heiner, also ein fettes DANKESCHÖN an Euch alle!

Read More

Früher drohte der beschummelte Bürger dem arglistigen Großkonzern mit einem Anwalt oder gar der Polizei. Heute mit Facebook. Nein, ich übertreibe nicht, schon gar nicht maßlos. Ich durfte es selbst erleben – es, das Facebook-Wunder. Jedenfalls wundere ich mich noch und nöcher. Unglaubliches ist geschehen, vorige Woche, an meinem Küchentisch. Eine Mitteilung über Facebook ließ mich freudeschreiend aufspringen und eine Runde durch die Küche tanzen. Ich bin hingerissen – Facebook, der große Bruder, er hat mir geholfen. Eine Momentaufnahme.

Kurz ausgeholt: Wie sich mein Aktenordner füllte

Meine vorgebliche Unterschrift

Meine vorgebliche Unterschrift

Beinah zwei Jahre habe ich mich mit einem der großen Mobilfunkanbieter streiten müssen. Es ging um eine vermeintliche Unterschrift auf einer Vertragsverlängerung. Mein Irrweg durch Kafkas Schloss begann mit meiner fristgerechten Kündigung. Ging nicht, da angeblich verlängert. Monate später erlöste mich ein Anwalt vom Vertrag. Dann wollte der Mobilfunkanbieter plötzlich eine Prämie zurück, von der ich bis dahin auch nichts mitbekommen hatte. Nix da! Was die mich an Zeit, Aufwand und auch Geld (ich sag nur Hotline, Einschreiben, Anwaltssalär) gekostet haben… Ich fühlte mich betrogen. So nicht, Freunde!

Read More

Interview – Wissenschaft

Philosophie ist Arbeit mit und am Text. Warum sich auf Stephan Günzels Schreibtisch bisweilen dann doch die eine oder andere Spielekonsole findet? Weil ein lesbares Buch Ziel des Schreibens war. Ein bisschen Computerspiel-Routine kann da nicht schaden. Entstaubte Geisteswissenschaft. Vom Gedanken zum Buch, für den Medien- und Raumtheoretiker ein aufreibendes Unterfangen: Auch bei wissenschaftlichen Publikationen ist die Verlagslandschaft kein Schlaraffenland – Lektorat und Satz bleiben nicht selten dem Autor überlassen. Unkonventionell kommt also sein „Egoshooter“ daher, in Inhalt und Gestaltung. Wie gesagt: (K)ein Bilderbuch.

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben bin ich ganz banal über das Studium gekommen. Hier lernt man ja neu lesen und schreiben. Für die Philosophie (die ich studiert habe) ist der Text allemal das Leitmedium.

Read More

„Computerspiele? Was haben die denn in der Philosophie verloren?“ Das fragte ich mich, als mir Egoshooter erstmals in der Bildtheorie begegneten. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her. Mitgebracht hatte sie der Berliner Raum- und Medientheoretiker Stephan Günzel. Heute ist er Professor und lehrt an der Hochschule für Gestaltung in Berlin (btk). Seine reich bebilderte Forschungsarbeit ist inzwischen auch als Buch zu haben. Keine leichte Kost. „Egoshooter. Das Raumbild des Computerspiels“, ein gefundenes Fressen für mich: Raum, Bild, Buch – diese Mischung ist ganz nach meinem Geschmack. Philosophieren über die Egoperspektive, kein Kinderspiel!

Egoshooter_Inhaltsverzeichnis

Auszug Inhaltsverzeichnis „Egoshooter“. Quelle

Egoshooter bewegen. Das Thema ist hier kein pädagogisches, es ist ein durch und durch philosophisches: Stephan Günzel fragt nicht nach dem Was, sondern nach dem Wie der Computerspielbilder. Es geht auch um Interaktionen mit dem digitalen Bild, um einen Betrachter, der allererst durch sein Bildhandeln zum Spieler wird. Das digitale Bild in der ersten Person hat, so gesehen, eine ganz eigene Ästhetik. Irgendwie schräg. Soll heißen: Zwischen zwei Buchdeckeln ist viel Raum für historische wie aktuelle Perspektiven.
Read More

Jetzt will ich es wissen! Vorige Woche warf ich die Frage in die Blogosphäre, ob es auch mal ein gebrauchtes Buch sein darf. Eure wunderbaren Kommentare sind nun Grund genug, um nochmal nachzufragen. Sind die Bücher in Euren Regalen neu oder gebraucht gekauft oder leiht Ihr sie aus? Und weil ich so einiges über verlorene und gefundene Bücher erfahren habe, ist noch Platz für eine vierte Option…
Read More

Eine Verschlankung meines Bücherregals war das eigentliche Ziel. Klappt nicht. Kaum ist eins weg, kommen zwei dazu. Dabei bin ich gar keine Büchersammlerin. Ich lese einfach gern. Querbeet. Durch Räume und Zeiten. Hineinlesen in andere Köpfe, wie aufregend. Sach- und Fachbücher genieße ich meist in Kapiteln und Abschnitten. Geschichten verlangen da schon mehr, die wollen von vorn bis hinten beschmökert werden. Das braucht Zeit, Freizeit. Freie Zeit ist rar und so türmen sich die Schätzchen. Überfluss stellt sich ein. Bibliophiler Wohlstand!
Read More

Abschiede sind meist freundlich, gern herzlich, dann und wann auch lieb. Grußformeln beenden eine Korrespondenz oft standardisiert, vielleicht noch meteorologisch, lokal oder adverbial nuanciert. Schlussformeln gehören sprachwissenschaftlich in die Phraseologie (!) und unterliegen nicht den Bedingungen der Aufrichtigkeit“. So weit, so gut. Ein kreatives Lebewohl mag ich sehr gern lesen, bleibt hier doch Raum für individuelle Ausbrüche. Echte Hingucker. Für jeden Autor, für jeden Briefeschreiber eine Chance. Zweimal hinsehen musste ich auch im folgenden Brief – und dann wurde mir schlecht. Was soll ich nur davon halten?

Wohlstandsgrüße???

Wohlstandsgrüße???

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: