Zum Dessert: Ein Mitmach-Vorschlag für bessere Texte im Netz

Ich nehme es gleich vorweg: Als ich hier in der Blogosphäre gelandet bin, war ich überrascht von Euren Texten, Bildern, Konzepten und Ideen. Überrascht und begeistert. Ich bin es noch und immer mehr. Und, ganz wichtig, ich war und bin verblüfft von der Qualität Eurer Texte. Formal wie inhaltlich! Wer diesen Blog schon ein bisschen verfolgt hat, der weiß, worum es mir hier geht: Um Autorinnen und Autoren und um Buchprojekte. Wenn ich hier also von einem Autor spreche, dann meine ich keine Verfasser von Blogs, sondern Buchschreiber. Blogger können auch Buchschreiber sein und Buchschreiber auch Blogger, doch nicht jeder Blogger ist für mich im engeren Sinne ein Autor und ein Autor auch nicht zwangsläufig ein Blogger. Wie mir Eure Kommentare gezeigt haben, scheint Orthografie für Blogger ein Thema, oder besser: Anti-Thema zu sein. Im Folgenden ein kleiner Vorschlag von mir, der vielleicht für alle – Autor wie auch Blogger – hilfreich sein könnte.

Das Hosenstall-Phänomen
Wie gesagt, manche Fehler sind so peinlich wie ein offener Hosenstall (dieses Wort!). Eine offene Hose berührt unangenehm, weil aus Versehen ansonsten Routiniertes versäumt wird. Doch wen befremdet es? Den, der es zuerst bemerkt! Und das ist meist nicht der Hosenträger selbst. Nun gibt es für den unfreiwilligen Zeugen einige Möglichkeiten: Er überwindet sich und weist den Hosenmann darauf hin. Das tut allen kurz weh, ist aber die schnellste Lösung. Oder der Zeuge will nicht indiskret sein, hat eine erste spontane ‚Oh, schau mal‘ Reaktion verpasst und weiß einfach nicht, wie er es sagen soll. Das weitere Beisammensein nimmt dann merkwürdige Züge an, weil der Zeuge gar nicht mehr richtig zuhören kann, vor lauter Nachdenken übers ‚Wie sag ich es nur… Oh Gott, oh Gott, wie peinlich‘. Der Täter aus Versehen wird immer verunsicherter ob der geistigen Abwesenheit seines Gegenübers und spätestens im abendlichen Zuhause fällt der Schwindel auf. Noch schlimmer für beide. Ein letztes Szenario: Zeuge Nr. 1 sieht das Malheur und möchte es dem Hosenträger dezent mitteilen, steht jedoch am anderen Ende des Raumes. Wild gestikulierend versucht er den entscheidenden Hinweis zu geben. Der Hosenträger versteht nicht und schreit laut durchs Zimmer „Waaaaaaas? Warum zeigst Du auf Deine Hose?“ – ein schlechter Witz folgt. Andere im Raum lachen, der Hosenträger hat die Aufmerksamkeit der Versammlung auf sich konzentriert und damit Zeuge Nr. 2 bis 15 aus der Reserve geholt. Weil keiner was sagt, sagt auch keiner was. Die Party geht weiter. Im besten Fall wird der Hosenträger selbst nichts mitbekommen, ist inzwischen aber als ‚Rosa Schlübbi‘ bekannt.

Die Miesepeter-Sache
Wie mit der Hosenstall-Panne ist es auch mit Schreibfehlern. Wirklich unangenehm wird erst deren Verschleppung. Ein Fehler ist in der Welt, sobald ihn jemand entdeckt. Wenn der Entdecker dann gleich für Abhilfe in Form von Information sorgt, ist alles fein. Doch wie Bescheid geben? Auf meinen Streifzügen durchs Netz komme ich selten auf die Idee, jemandem zu schreiben, er habe sich hier oder da vertippt – ich will doch nicht ständig die Miesepeterin sein. Wie sieht das denn aus? Fass Dich mal an Deine eigene Nase, Du Schlaumeierin. Klar, ich lese auf Inhalt und es ist nicht meine Mission, die digitale Orthografie-Meisterschaft zu gewinnen. Doch, wie gesagt, en passant springt mich der eine oder andere Lapsus an. Stillschweigen. So geht es nicht nur mir – nee, nee – auf meinen letzten Beitrag habe ich so einige Hinweise bekommen, die anderes verraten. Nun gut, selbst wenn ich doch das Bedürfnis verspüre, dem Verfasser meinen Fund mitzuteilen, bedeutet dies einen erheblichen Aufwand: E-Mail-Adresse raussuchen, ordentliche Ansprache finden, nette Formulierung ausdenken… All der Einsatz, für eine rechte Schreibung, die vielleicht gar keinen interessiert und um mich letztlich als Unke beliebt zu machen. Direkt in den Kommentar zu schreiben, ziemt sich eben nicht. Wäre etwa Variante 3 der Hosensache.

Screenshot - Kommentar kann gelöscht werden

Kann-gelöscht-werden-Idee
Nun meine Idee: Was haltet Ihr davon, im Falle eines Falles doch in einen Kommentar zu schreiben und mit einem ‚Kommentar kann gelöscht werden: …‘ einzuleiten. Danach dann kurz und nüchtern der Hinweis auf das Versehen. Der Verfasser des Beitrages kann und soll den Kommentar auch gleich wieder löschen. Ist das praktikabel oder eher nicht so? Oft sind Blogger doch ziemlich schnell über neue Kommentare informiert und müssen diese meist sowieso erst freigeben – das ‚Rosa Schlübbi‘-Problem dürfte sich also in Grenzen halten. Der Leser übermittelt so lediglich einen ohnehin gefundenen Schnitzer und hat über die Kommentare auch nicht wirklich mehr Aufwand. Der Texter kann sich freuen, dass ein drittes, viertes oder fünftes Auge mehr gesehen hat, als er selbst; dass sein Beitrag tatsächlich gelesen statt überflogen wird; dass sein Geschriebenes dazugewinnt. Kostet also fast nichts, könnte doch aber wirklich hilfreich sein. Was meint Ihr dazu?

31 Kommentare
  1. Ich freue mich, auf Orthographiefehler hingewiesen zu werden. am liebsten per Mail. Die Adresse ist im in meinem Impressum zu finden.
    Kommentare moderiere ich vor dem Veröffentlichen. Fehler-Hinweise kommen oft gar nicht in das Licht der Öffentlichkeit.

    Für meinen Blog brauch ich es also nicht. Wenn ich woanders auf einen Fehler hinweisen möchte und keine Mail-Adresse finde, kann ich deinen Vorschlag gut anwenden.

  2. acrprivat sagte:

    Sollte ich über – mir Schmerzen bereitende – tatsächlich sinnentstellende Tippfehler stolpern, wird es mir die Mühe wert sein, nach einer Mailadresse zu suchen.

    Passt der Sinn des Geschriebenen zum Unsinn der Rechtschreibung, bleibt es sowieso beim ersten Eindruck und ich komme nicht wieder.

    Ist der Sinn des Geschriebenen Sog für mein Interesse und meine Neu— Gier, sind Tippfehler unwichtig.

    Was mich betrifft, ich schreibe für mich, wann ich will, wie ich will, wegen mir, aus reiner Lust. Ich bin wie und was ich schreibe. Gefällt das noch anderen, ist es natürlich ein Fest. Ich freue mich über LeserInnen und komme gern mit ihnen ins »Gespräch«, bin jedoch nicht davon abhängig. Im April habe ich die fast zehntausend Leser im Monat bestaunt, fixiere meine Zufriedenheit jedoch nicht daran.

    Beispielsweise gibt es Tage, an denen ich das ß nicht leiden kann. Ich empfinde es grundsätzlich als einen unästhetischen Buchstaben. Manchmal stört es mich und ich verweigere ihm die Daseinsberechtigung und schreibe Doppel – s. Mir gefällt das und für mich macht es Sinn.

    Fragt mich jemand, ob ich wohl das ß nicht kenne (passiert oft ,-) ) antworte ich ganz ohne Umschweife:
    »Doch, ich kenne es, kann es aber nicht leiden und vermeide jeden Kontakt, sofern ich dazu nicht gezwungen werde.«
    Gelegentlich wird mir dann eine ärztliche Untersuchung angeraten, nur nicht so höflich, wie ich es gerade beschreibe.

    Mich verwundert, mit welcher Sicherheit dem gemeinen Tippfehler Oberflächlichkeit und dem Rechtschreibfehler geduldetes Unwissen unterstellt wird. Beides sind, werden sie entdeckt, nichts anderes als Danebentipper oder Denkfehler.

    Wer denkt, alles sei richtig geschrieben, irrt eben gelegentlich.

    Beste Grüße
    charlotte
    (ACR)

  3. Das scheint ja wirklich ein sehr wichtiges Thema zu sein..
    Sollen die Deppen also bitte ganz das Maul halten(oder die Tasten ruhen lassen)???
    Mein Vorschlag es wäre doch ein zwei Kasten System sinnvoll, die Klugen ins Töpfchen.. die Deppen ins Kröpfchen.
    Wie früher einen „Zinken“ oben an die Blogwand pinseln und jeder weiß gleich Bescheid.
    Jetzt müssen nur noch alle eingeweiht werden dann erübrigen sich solche Diskussionen schnell.
    LG, Petra

    • Liebe Petra,
      ich finde es sehr schade, dass Fehler Deiner Meinung nach nur Deppen passieren. Und nein, ich werde auch jetzt nicht in Versuchung kommen, Dich zu beleidigen. Dies liegt mir sehr fern. Bisher habe ich Deine Blogs gern besucht und Dich sehr geschätzt. Und wie Du sicher gelesen hast, frage ich nach Meinungen. Nein, es geht auch nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen, denn wie ich ausführe, müssen bsw. bei mir Kommentare erst freigegeben werden. Da dies jedoch nicht jeder so handhabt, frage ich ja. Das Hosenstall-Beispiel sollte dies verdeutlichen. Und eine letzte Anmerkung: Themen, die mich interessieren und bewegen, müssen ja nicht auf Dein Interesse stoßen.
      Beste Grüße
      Franziska

      • Ich habs nie persönlich genommen… ich finds eigentlich nur interessant.( und sorry, ich mach mich ein bißchen lustig… aber das kennt man doch von mir…) Hab ich Dich persönlich beleidigt? DAS wollte ich sicher nicht, nicht liegt mehr ferner.
        LG, Petra

      • Na dann bin ich beruhigt! Ich dachte tatsächlich, ich wäre Dir mit irgendwas unabsichtlich zu nahe getreten. Ich sollte mal lieber nicht so viel zwischen den Zeilen lesen… 😉 Lieben Dank für die Richtigstellung!

      • Aber nein.. dann hätte ich das bestimmt gleich geschrieben.
        LG, Petra

  4. Liebe Franziska, wie man sieht hast Du hier ein heißes Eisen angepackt… ;-). Ich muß ehrlich sagen… ich bin da hin- und hergerissen… Zum einen bewundere und Teile ich Charlottes Stil bezüglich der künstlerischen Gestaltung der Rechtschreibung… Zum andern ists mir aber auch schon haufenweise selber passiert: uuups, ich habe veröffentlicht und finde viele, viele Fehler – erst Tage später – und denke tatsächlich: „wie peinlich“. Zumindest zwei Sekunden… danach sehe ich die Sache salopp. Da ich mit meinem Schreiben kein Geld verdiene, muß sich mein blog natürlich auch immer in wirtschaftlich und zeitlich vertretbaren Grenzen bewegen. So bedaure ich es auch, meine Beiträge nicht in Englisch einstellen zu können, weil mir schlicht, Zeit, Geld und Fachwissen fehlen. Bedauerlich für alle Leser aus dem Ausland, die sich inzwischen auch einfinden…
    Nun, einigen wir uns darauf: der Ton macht die Musik – oder? Falls Du in Zukunft schlimme Dinge bei mir finden solltest, kannst Du gerne einen Kommentar setzen, ich werde den Hinweis dankbar verarbeiten und den Kommentar dann löschen…
    Nebenbei bemerkt: Peinlichkeit hin oder her – nobody is perfect… auch wenn wir uns in Zeiten von Botox und medienoptimierten Persönlichkeiten nur noch schwer zu dieser Haltung durchringen können 😉 liebe Grüße Tanja

    • Hallo Tanja!
      Oh ja, dass das Eisen so heiß ist, das habe ich gar nicht geahnt. Leider gibt es dann auch viel Schwarzweißdenken. Allein für Charlottes Aussage ‚ich mag das ß nicht‘ hat es sich aber schon gelohnt! 😉
      Nee, mal ehrlich – es geht mir ja gar nicht um den perfekten Beitrag. Du sagst es selbst auch, dies ist einfach nicht umsetzbar. Ich meine eher sowas wie bei Hacke im Wortstoffhof beschrieben, bsw. das Fötenkonzert. Eben Schnitzer, die man lieber schnell wieder aus der Welt hätte. Dann würde ich mich freilich bei Dir melden – und weil ich weiß, dass mein Kommentar bei Dir gleich und direkt erscheinen würde, gäbe es selbstverständlich eine E-Mail. Und Tage später selbst kleine Fehler entdecken – na das gehört doch dazu, sehe ich auch völlig undramatisch.
      Allerliebste Grüße
      Franziska

      • …alles klar… aber jetzt wo Dus sagst… wäre die Welt nicht viel ärmer ohne „Fötenkonzert“? … ich schmeiß mich weg 🙂 lg t

      • Ja! Ich glaube, bei Axel H. war es die ‚Fötengruppe‘ und er hat eine großartige Volte zur deutschen Kinderbetreuungsmisere geschlagen: Fötengruppe als Versammlung der Kleinen, die schon vor der Geburt im Kindergarten angemeldet werden müssen, um später überhaupt die Chance auf einen Platz zu haben… hihi

      • ganz große Klasse! lg t

      • … ja! Charlottes „ß“ ist absolut klasse! lg t

      • Genau! Und nur was einer kennt, kann er auch so leidenschaftlich nicht mögen!

  5. Vielen Dank für den genialen Beitrag, finde ich mich doch auf beiden Seiten wieder!
    Dein Vorschlag, die peinliche „Hosenstallproblematik“ dezent und unauffällig zu behandeln finde ich super! Ich bin immer dankbar für jeden, der den Mut hat, mich auf etwas hinzuweisen und mir somit weiterhilft, ein Stückchen besser zu werden. Aber wie Tanja schon gesagt hat: Der Ton macht die Musik! Oft klatsch ich mir nach Veröffentlichung auch selbst an die Stirn bei den Dingen, die sich da manchmal in meinen Texten tummeln, weil ich sie bei jedem Korrekturgang wirklich sehr sorgfältig überlesen habe. Passiert ja zum Glück jedem mal, der viel schreibt ;-).
    Ich selbst gehöre dann aber doch auch zu denen, die krampfhaft zur Seite schauen und angestrengt überlegen, wie der offene Hosenstall diplomatisch an den Mann gebracht werden kann. Man will es ja nicht falsch rüberbringen und niemandem auf die Zehen treten oder vielleicht auch noch ein Hühnerauge treffen – was ja leider schnell und unabsichtlich passieren kann.

    Viele Grüße und ich freu mich auf weitere spannende Themen
    Silja

  6. Gute Idee. Ähnlich verfahre ich in der Mehrzahl der Fälle, da ich nicht über andere Kanäle (Mail, Telephon etc.) vorgehen kann.

    • Und, hast Du dafür schon mal Schelte bekommen? Die Meinungen gehen hier ja so ein bisschen auseinander.

      • Schelte? Nein, was aber daran liegen mag, daß ich solche Hinweise nur dort gebe, wo ich mir sicher bin, daß ich keine bekomme. Soll heißen, ich merke a) nur wirklich grobe Schnitzer b) nur an bei Menschen, mit denen ich mich gut verstehe (imRahmen unserer „Bekanntschaft“).

      • Ah ja, genau. Prima! Also Korrekturhinweise als Geste unter ‚Freunden‘ – mal ganz übertrieben formuliert. Und auch nur die fiesen Schnitzer, denn ein abgerissener Jackenknopf stört niemanden. Bin dabei! Danke!

      • Hm, irgendwie … weiß ich jetzt nicht … was ich mit dieser Deiner Antwort anfangen soll. Ist das jetzt Sarkasmus? Ironie? Oder einfach ganz ehrlich???

        Ich gestehen Unsicherheit …

      • Nein! Ist ganz ehrlich gemeint! Ich finde diesen ‚Mittelweg‘, zwischen alle oder keinen darauf ansprechen, wirklich gut. Momentan kommt mir das als beste Lösung daher. Keine Ironie, kein Sarkasmus! Gar nicht, ist völlig und ganz ernst zu verstehen. Entschuldige die Verunsicherung!

      • Siehst Du. Das zB ist ein Grund, warum ich sehr selektiv vorgehe: ich kann mit (m)einer Unsicherheit ganz schwer umgehen.

        Wenn es sehr gut funktioniert zwischen dem „Korrigierten“ und mir, wenn ich mir über die Art und Weise des Umgangs mit der „Korrektur“ sicher bin, dann passiert auch mal das, was ich bei diesem Artikel von Irgendlink verzapft habe …

      • Super! Und, gab es dann noch einen Beitrag zum ‚gemeinen Nopf‘? Die neue Gartensprache ist auch klasse! (ganz im Ernst)

      • Leider nein. Es fand sich noch keine Gelegenheit, näheres über die Gemenie Nopf oder die Stark-Nopf auszuarbeiten. Am Amsel-Felder-Tester arbeite ich schon (nach Geldeingang werden die nächsten Flaschen eruiert 😉 )

  7. Von Schweizern erwartet man allgemein, dass sie stets zu Kompromissen aufgelegt sind. Das ist bei mir nicht anders. Es käme mir nie in den Sinn, einen völlig Fremden auf einen Tipp- und/oder Orthografiefehler aufmerksam zu machen. So etwas mache ich erst, wenn sich eine gewisse Vertrautheit eingestellt hat, so wie ich sie mir zwischen uns beiden (Beiden?) anmasse.
    Hingegen mache ich mir gelegentlich einen Spass daraus, öffentlich einsehbare Schreibfehler an meinem Blog anzuprangern. Beispielsweise diesen hier:
    http://flohnmobil.wordpress.com/2013/05/23/raffiniert-delegiert/

  8. In Zeiten von N. D. R. auf Rechtschreibung zu achten, hat was Heldenhaftes!
    In der Blog-Welt auf allerlei Verschreiberlein zu achten, erinnert ans Schicksal Sisyphos‘.
    Mit ein bis zwei Löffeln Humor garniert, mag so etwas gelegentlich zu erfrischenden Diskussionen über Orthographien (sic) führen, die Auge und Geist auf den Sinn von Sprache & Schrift lenken. Also nur immer zu! Nur nicht zuviel des Guten.

    • Jawohl! Genau so habe ich mir das gedacht! Nicht die Pedanterie wollt ich heiligen, sondern die Sinne schärfen! Nicht zuletzt die eigenen.;) Die Graphien sind wirklich die schönere Variante! Durch meinen F-Vornamen nicht unvoreingenommen, entschied ich mich irgendwann fürs F. Es bleibt also auch (fast) immer genug Sprach-Spielraum. Herzliche Grüße

      • Ja, so ist das angenehm!
        Und das F kommt bei mir auch immer wieder mal vor. Bei Fotographien (!) habe ich mich sogar schon beim Mischen erwischt. Was soll’s? Sprache wandelt sich (und soll das auch tun), und Lehnwörter sind eh eine laaange und interessante Geschichte. Nur manchmal, manchmal … fühle ich mich eben nach „alter Art“. 😉
        Herzliche Grüße – Irja.

      • Mein Reden… 😉

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