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Archiv für den Monat Mai 2013

Nach einer kurzen Vorstellung nun mein Gespräch mit dem Buchprofi Mathias Voigt über die Agentur, Pinterest und Bücher.

druckstelle: Pinterest ist eine virtuelle Pinnwand, auf welcher sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen wie Literaturtest Pinnwände einrichten können. Mit Texten versehene Bilder werden angeheftet und von Nutzern weitergepinnt. Diese Pins sind mit einem Backlink verknüpft, der etwa auf Website oder Blog zurückführt. Das Bild und damit Visuelles stehen auf Pinterest im Vordergrund, was für mich in Sachen Vermarktung und Bewerbung von Büchern eine Herausforderung darstellt.
Mathias Voigt: Literaturtest versucht dafür zu sorgen, dass Autoren und Bücher, Verlage und Buchhandlungen für potenzielle Leser und Kunden sichtbar werden – auf allen Kanälen. Das tun wir mit Pressearbeit, mit Werbemaßnahmen, mit Buchtrailern (hier haben wir mit Literaturfilm eine eigene Marke) und eben auch über einschlägige Social-Media-Kanäle. Seit 2012 ist die Agentur auch bei Pinterest aktiv.
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Die digitale Pinnwand Pinterest wird im Allerlei der sozialen Medien derzeit vergleichsweise zurückhaltend genutzt. In Deutschland zumindest. Weil die Plattform sich beinah ausschließlich aufs Visuelle beschränkt, haben Pinterest und Bücher auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Eine Komplizenschaft wird erst deutlich, wenn sich zu Buchcovern auch Gesichter und Bildgeschichten gesellen. So gesehen und geschehen bei Literaturtest: Die Agentur betreut Verlage, Buchhändler wie auch Autoren in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Die professionell-bibliophilen Berliner zeigen das ungeahnte Potential des digitalen Bilderbuches namens Pinterest.
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Staffeln haben mich schon immer fasziniert. Da rennt einer los, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt weiter, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt weiter, drückt einem anderen was in die Hand, der rennt damit ins Ziel. Puuh, alles gut gegangen! Eine Staffel hat mich nun eingeholt, als mir Stef Bauske in ihrem MedienGarten die Papyrusrolle in die Hand drückte. Danke! Bisher lahmte ich neben der Strecke her, denn der Blogbeitrag „Wie machst Du das bloß?“ von Sabine Sternberg war mir bereits bekannt. Nun, da  @MedienGarten mich fragte, erfuhr ich von Isabella Donnerhall, die diese illustre Blog-Polonaise unter dem Titel „This Is How I Work“ – in Anlehnung an den Gawker-Blog Lifehacker – ins Lebens rief. Da Arbeitskontexte genau mein Thema sind, hänge ich mich gern an.

Blogger-Typ
Neugiergeplagte, fachbuchgeschädigte Schreibdenkerin.

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Genial daneben! Um genau solche Patzer ging es mir in meinen letzten beiden Beiträgen. Wäre es da nicht schön gewesen, wenn es vor dem Festschrauben jemand gemerkt hätte? 😉 Danke Bea!

Flohnmobil - im Alltag unterwegs

Aufgestöbert in Rattenberg/Tirol.

Die Blütezeit der Österreicher-Witze, in denen wir Schweizer uns über unsere östlichen Nachbarn lustig gemacht haben, ist mehr als zwei Jahrzehnte her. War an den Witzen vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit?

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Ich nehme es gleich vorweg: Als ich hier in der Blogosphäre gelandet bin, war ich überrascht von Euren Texten, Bildern, Konzepten und Ideen. Überrascht und begeistert. Ich bin es noch und immer mehr. Und, ganz wichtig, ich war und bin verblüfft von der Qualität Eurer Texte. Formal wie inhaltlich! Wer diesen Blog schon ein bisschen verfolgt hat, der weiß, worum es mir hier geht: Um Autorinnen und Autoren und um Buchprojekte. Wenn ich hier also von einem Autor spreche, dann meine ich keine Verfasser von Blogs, sondern Buchschreiber. Blogger können auch Buchschreiber sein und Buchschreiber auch Blogger, doch nicht jeder Blogger ist für mich im engeren Sinne ein Autor und ein Autor auch nicht zwangsläufig ein Blogger. Wie mir Eure Kommentare gezeigt haben, scheint Orthografie für Blogger ein Thema, oder besser: Anti-Thema zu sein. Im Folgenden ein kleiner Vorschlag von mir, der vielleicht für alle – Autor wie auch Blogger – hilfreich sein könnte.

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Ich freue mich sehr, herzlich willkommen zu sein. Doch bin ich ‚herzlich Willkommen‘, möchte ich am liebsten gleich wieder weg. Warum? Weil es schlicht und einfach und ohne Frage falsch geschrieben ist. Viele Autorinnen und Autoren tummeln sich im Social Web und präsentieren ihre Buch- und Schreibprojekte. Das ist gut und schön. Nicht gut und nicht schön sind allerdings miese Peter namens Rechtschreib- und Grammatikfehler. Mir vergeht dann ziemlich schnell die Lust am Lesen. Das ist schade. Orthografie als Geheimwissen?

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Interview – Sachbuch

Mit den Büchern, das hat sich so entwickelt. Als unspektakulär beschreibt Florian Freistetter seinen Weg zum gedruckten Buch. Schreiben gehört zum Alltag eines jeden Wissenschaftlers. Vergnüglich zu schreiben, das gehört inzwischen zum Alltag Florian Freistetters. Ihn fasziniert die Astronomie und er fesselt mit seiner ‚Alltagsastronomie‘ den Leser. Das A und O seines Erfolgs als Wissenschaftsautor: Verständlichkeit. mehr…

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Schreiben war zuerst immer Teil des Jobs. Als Wissenschaftler muss man seine Ergebnisse eben immer auch aufschreiben. Ich habe dann 2008  beschlossen, mal auszuprobieren, ob ich nicht nur Fachartikel, sondern auch populärwissenschaftliche Texte schreiben kann. Ich habe mein Blog begonnen, das sich im Laufe der Jahre sehr gut entwickelt hat und später dann auch Artikel für Zeitungen geschrieben. Im Jahr 2012 habe ich dann schließlich mein erstes Buch veröffentlicht. Es war nie mein ‚Traum‘, Autor zu werden, sondern hat sich so entwickelt.

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